Schmelzteufel

Gestern bei der langen Nacht der Museen habe ich folgende Skulptur gesehen:

 

 

Und die hat mich zu folgenden Zeilen inspiriert:

Schmelzteufel

Des Teufels Fratze starrt mich an,
seine Züge schmelzend weich,
so dass er niemand mehr erschrecken kann,
nicht mal kleine Kinder werden bleich.

Er wollt Angst sähen in den Herzen,
und sie mehren um zu erobern diese Welt.
Jetzt schmilzt sein Körper wie weiche Kerzen,
und sein Gesicht, es ist entstellt,

Wie das einer lust’gen Witzfigur.
Grotesk, das wer er immer schon,
einst furchterregend, jetzt niedlich nur.
man will ihn knuddeln, den Höllensohn,

Ein Schosshündchen, das nicht mehr beißt,
sondern nur noch verzweifelt bellt.

von mir 2012

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Eine Antwort auf Schmelzteufel

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